Controlling Projekt- und Unternehmenscontrolling

Die Aufgaben und Pflichten der Geschäftsführung orientieren sich am „ordentlichen und ehrbaren Kaufmann“ sowie den Anforderungen an die „kaufmännische Vorsicht“. Hinsichtlich der Verantwortung und Rechtschaffenheit gelten die gesetzlichen Vorgaben mit den anerkannten Regeln der „Unternehmensführung“ und müssen für den Fortbestand und die Zukunft des Unternehmens sorgen. Zu den daraus abgeleiteten Aufgaben und Funktionen gehören u.a. die "Unternehmenspolitik" (Entscheidungen grundsätzlicher Art fällen, wie z.B. welches Geschäftsfeld?), "Planung" (strategische & operative Planung, wie z.B. Absatzplanung, Personalplanung, Finanzplanung), "Organisation" (u. a. „erst Aufbau- und Ablauforganisation dann Prozessorganisation“), "Koordinierung" (z. B. Berichtswesen, Besprechungen, Unterschriftenregelungen), "Kontrolle" (wie u. a. Plan-Soll-Ist-Wird Vergleiche) und "Informationsversorgung" (Aktualität und Verfügbarkeit).

Integrieren Sie Ihr durchgängiges Berichtswesen in die operative Systemlandschaft. Nutzen Sie für die Berichtsstruktur das "EVA-Prinzip" (Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe) und geben Ihren Entscheidungsträgern der bauspezifischen Führungsebenen (Geschäftsführung, Niederlassungsleiter und Bauleiter) die Informationen zur Verfügung, die sie benötigen.

Projektcontrolling:

Projektcontrolling/-berichte – Geben Sie Ihren Entscheidungsträgern die entscheidenden Informationen über die voraussichtliche Auftragssumme, aktuelle Leistung, Herstellkosten und Termine Ihrer Projektleistungstätigkeiten, um Entwicklungen und Prognosen im Überblick zu haben. Integrieren Sie bei entsprechenden Projekten Ihre mitlaufende Arbeitskalkulation (Kosten-Prognose-Kalkulation und Auftragskalkulation). Vergleichen Sie Ihre Soll-, Ist- und Wird-Daten für Ihre Kosten, Preise, Leistungen, Mengen und Aufwandswerte von Baubeginn bis Bauende. Betrachten Sie Ihre Massen/Kosten (Prognose) und haben Sie Ihren Vertrags- und Abrechnungsbereich im Griff. Lassen Sie sich Berichte über die Personal-, Geräteeinsätze sowie die Prozess- bzw. Jobtätigkeiten anzeigen.

Einzel- und Multiprojektreporting – Nutzen Sie projektspezifische Kennzahlen, wie z.B. das Verhältnis von Leistungs-, Rechnungs- und Zahlungseingangsstand. Behalten Sie die Übersicht der Projekte, Nachträge mit den Leistungs- und Ergebnisentwicklungen. Sind Sie Bereichs- oder Niederlassungsleiter und benötigen ein abgestimmtes Reporting auf der Multiprojektebene? Lassen Sie sich Kennzahlen des geplanten Bauablaufs, Ihren allgemeinen Leistungskennzahlen sowie Ihren Ressourcen (Geräte, Personal, Material) anzeigen.

Variantenvergleiche – Zeigen Sie mit Hilfe des integrierten projektspezifischen Risikomanagements Ihr best/real/worst case Ergebnis auf. Schauen Sie, in welche Richtung sich Ihr Projekt entwickeln wird und steuern Sie entgegen, falls nötig. Nutzen Sie Ihre Chancen und minimieren Ihre Risiken.

Projektsystem/-steuerung – Sie wollen für Ihre Baustelle nicht nur eine Hauptkostenstelle, sondern detailliertere, buchbare Arbeitspakete in einem Projektstrukturplan? Bilden Sie Ihre Baustelle im Projektsystem ab und nutzen die Leistungs-, Kosten-, Termin- und Liquiditätssteuerung (Soll-Ist-Wird-Vergleiche). Das Projektsystem ist vollständig in die Kosten- und Leistungsrechnung, als auch in die Ressourcenplanung (Personal/Geräte/Material/Nachunternehmer) integriert. Mit Standardschnittstellen, wie z.B. zu MS Projekt können Sie Ihre Terminpläne integrieren und in das Termincontrolling einbeziehen.

Informationsversorgung Ihrer Projektgespräche – Sie führen in Ihrem Unternehmen Projektgespräche, wie z.B. Kalkulations-, Start-, Analyse- und Schlussgespräche durch und wollen eine standardisierte Informationsbereitstellung für die Beteiligten? Ihr Berichtswesen unterscheidet zwischen regelmäßige, ergebnis- und ereignisgesteuerte Projektgespräche? Gemeinsam können wir Ihr Anliegen umsetzen.

Unternehmenscontrolling:


Unternehmenscontrolling/ -berichte – Entscheiden Sie sich für eine monatliche Informationsversorgung (wie GuV, Bilanz und Liquiditätsplanung) und nutzen diese zur Steuerung Ihres Unternehmens, indem Sie Ihre Plan-Ist-Wird-Vergleiche für einen bestimmten Zeitraum betrachten. Passen Sie Ihre Berichte für wiederkehrende Termine wie z.B. das Bankgespräch an.

Profit-/ Cost-Center-Berichte – Versehen Sie Unternehmensbereiche, wie Geschäftsfelder und Niederlassungen mit separaten Ergebnisrechnungen, Kostenkennzahlen und Analysen. Ihre Kennzahlen, wie z.B. Restauftragsbestand und Akquisitionsbedarf geben Anlass zum Handeln.

Kostenstellenplanung (inkl. Verwaltungs- und Hilfskostenstellen) – Planen Sie Folgejahre, welche die vollständigen Kostenstellenplanungen beinhalten, die Sie mit Ihren Verantwortlichen abstimmen sollten. Nutzen Sie Ihre Kosten-Plan-Ist-Wird-Vergleiche für Ihre zu betrachtenden Zeiträume.

Kennzahlenberichte nach funktionalen Bereichen – Bilden Sie ein Kennzahlensystem für Ihr Berichtswesen, in dem Ihre funktionalen Bereiche/Abteilungen (wie z.B. Einkauf, Kalkulation, Gerätemanagement) integriert sind. Nutzen Sie den Informationsfluss und erzeugen Sie Berichte zum Informieren Ihrer Verantwortlichen.

Kapazitätsplanung (Personal/Geräte) – Nutzen Sie die Geräteeinsatzplanung und betrachten Sie die Gerätequoten über einen längeren Zeitraum projektübergreifend. Streben Sie die größtmögliche Auslastung an und planen Sie Ihre Instandhaltung.

Operative Unternehmens- und Finanzplanung - Ausgehend von der Absatz-, Investitions- und Personalplanung über die Verwaltungs- und Hilfskostenstellenplanung ist eine Planbilanz und –GuV inkl. Finanzplan aufzustellen. Die mittelfristige Liquiditätsplanung mit Berücksichtigung der Projekte sowie die langfristige Liquiditätsplanung (Finanzplan) – abgeleitet aus der saisonalisierten GuV-Planung – sind Grundbausteine der Unternehmensplanung. Das Reporting (Einzel- und Multiprojektreporting) sollte mit projektspezifischen Kennzahlen in Projektübersichten inklusiver Soll-Ist-Wird-Vergleiche für das Controlling bereitgestellt werden.