Rechnungswesen Finanz- und Betriebsbuchhaltung

Als führendes System setzen wir mit SAP auf ein in der Praxis bewährtes ERP-System, welches Ihre häufig historisch gewachsene Organisation (Aufbau-, Ablauf- und Prozessorganisation)  vollständig abbilden kann. Nutzen Sie SAP, um Ihr Unternehmen in der Baubranche erfolgsorientiert steuern zu können. Mit dem bauspezifischen Knowhow zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Rechnungswesen professionell und revisionssicher aufstellen und den Grundbaustein für Auswertungen, Analysen im Sinne des Controllings und Ihrem Berichtswesen mit entsprechenden Adressaten gestalten.

Finanzbuchhaltung:


Kontenrahmen – Verwenden Sie weiterhin Ihre bisher genutzten Kontenrahmen in Ihren jeweiligen Buchungskreisen (Unternehmen/Geschäftsbereichen), wie den BKR, IKR, SKR oder den Musterkontenplan für ARGEN. Schaffen Sie eine Harmonisierung (Zuordnungsmatrix) für Ihre  Kostenarten der Kalkulation und somit die Grundvoraussetzung für Ihre Kostenarten-Soll-Ist-Wird-Vergleiche.

Anlagenbuchhaltung – Erfassen und verwalten Sie Ihre langlebigen Vermögensgegenstände in Bestandslisten, wie Immobilien, Sachgegenstände oder Finanzanlagen des Unternehmens mit Abschreibungen (AfA) und wahren Sie den Überblick Ihrer Investitionsgüter.

Debitorenbuchhaltung – Nutzen Sie die Anzahlungsketten (AR/TSR/SR) von SAP gegenüber dem Auftraggeber. Berücksichtigen Sie die Zahlungsbedingungen, Bürgschaften, Sicherheitseinbehalte (nach § 17 VOB/B), Bauabzugssteuer (Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b EStG), Umsatzsteuerschlüssel (inkl. § 13b UStG) sowie Mahnbescheide über einen längeren Zeitraum. Die offenen Posten der Kontokorrentbuchführung sind überschaubar gestaltet und auswertbar. Das Zahlungsverhalten der Kunden fließt mit in Ihre kurzfristige Liquiditätsplanung mit ein.

Kreditorenbuchhaltung – Verwenden Sie neben der Debitoren- auch die Kreditorenbuchhaltung mit den Anzahlungsketten (AR/TSR/SR) für Nachunternehmer unter Berücksichtigung der gleichen Aspekte. Kombinieren Sie die Kreditorenbuchhaltung mit der Nachunternehmerverwaltung und berücksichtigen Sie bei Zahlungen die Unbedenklichkeitsbescheinigungen der SoKa Bau und BG Bau, Namenslisten mit Mindestlohnbescheinigungen sowie deren Zahlungsnachweisen, Freistellungsbescheinigungen vom Finanzamt (Bauabzugssteuer) sowie die Bürgschaften (Sicherheitseinbehalt). Nutzen Sie Ihre Offene-Posten-Liste und veranlassen Sie  Zahlungen zum richtigen Zeitpunkt, um Ihre Liquidität zu im wahren.

Kurzfristige Liquiditätsplanung – Erhalten Sie den Überblick und lassen sich den täglichen Liquiditätsstatus (Bankstatus) anzeigen. Die Informationen der gebuchten Rechnungen aus der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung im Zusammenhang mit dem Zahlungsverhalten der Geschäftspartner gewährt Liquiditätssicherheit.

Monats- und Jahresabschluss mit Inventur – Bewerten Sie Ihre Projektleistungstätigkeiten nach dem HGB oder IFRS mit der Halbfertigenbewertung und lassen diese in Ihren Abschluss mit einfließen. Das Erstellen der GuV, Handels- und Steuerbilanz sowie Kapitalflussrechnung ist mit geringem Zeitaufwand ordentlich durchzuführen.

Konsolidierung und Konzernabschluss - Sind Sie in einer Holding- oder Dachgesellschaft und wollen eine Konzernbilanz bzw. Gruppenauswertung erstellen? Mit SAP konsolidieren Sie alle Einzelanschlüsse zu einem Konzernabschluss und können diesen nach Ihren Bedürfnissen auswerten. Verwenden Sie die Informationen insbesondere für Bankgespräche hinsichtlich des Ratings.

ARGE Buchhaltung – Der Zusammenschluss der Bauunternehmen wird in einem separaten Buchungskreis jahresübergreifend mit dem ARGE-Musterkontenplan und Berichtswesen, wie z.B. für die Aufsichtsstellensitzung (Zwischenabschluss und Schlussbilanz) abgebildet und in die heimische Kostenrechnung und Buchhaltung übertragen.

Kredit- und Darlehensverwaltung – Im Rahmen der Darlehensverwaltung können Sie sowohl einfache strukturierte Darlehen, wie z.B. Konsumentenkredite, als auch komplexere Darlehen, wie z.B. Hypothekendarlehen, verwalten. Es stehen Ihnen Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie den gesamten Lebenszyklus des vergebenen oder genommenen Darlehens bis zur Überleitung in die Finanzbuchhaltung erfassen und verwalten.

Betriebsbuchhaltung:


Kostenarten, -stellen und -trägerrechnung – Nutzen Sie die bauspezifische Kostenrechnung, um Ihren Aufwand in Kosten zu überführen und auf Betriebseinheiten zu verrechnen. Auf Hauptkosten-, Hilfskosten- und Verwaltungskostenstellen werden Ihre Einzelkosten unmittelbar zugeordnet und die Gemeinkosten über den BAB verrechnet. Stellen Sie bauspezifisch Ihre Soll-Ist-Wird-Vergleiche auf.

Betriebsabrechnungsbogen (BAB) – Die bauspezifische Verrechnungsstruktur führt zunächst die innerbetriebliche Leistungsverrechnung durch und rechnet auf Basis dieser, die noch offenen Gemeinkosten auf die Kostenträger um. Die Gegenüberstellung von Kostenrechnung und GuV gehört zum Standard.

Deckungsbeitragsrechnung/ kurzfristige Erfolgsrechnung – Stellen Sie Ihre Leistungen aus dem Auftrag den Herstell- bzw. Selbstkosten gegenüber und erhalten Sie somit auch überjährig Ihre projektspezifische Ergebnisrechnung.

Profit- und Cost-Center-Auswertungen – Haben Sie Unternehmensbereiche wie Geschäftsfelder oder Niederlassungen, die eine separate Ergebnisrechnung erfordern? Werten Sie diese für Ihr Profit-Center aus und erstellen Sie ein darauf ausgerichtetes Berichtswesen.

Leistungsmeldung mit Nachtragsbewertung – Führen Sie Ihre Projektleistungstätigkeiten in die Betriebsbuchhaltung inklusiver Abgrenzungsbuchungen sowie statistischer Buchungen ein. Integrieren Sie Ihre Kernprozesse in Ihre Ergebnisrechnung (best/real/worst) und berücksichtigen Sie Ihre vom Bauleiter bewerteten Nachträge.

Periodensteuerung (Monats- und Jahresabschluss) – Sie können einen wiederkehrenden Abschluss, weitgehend automatisiert, jährlich, quartalsweise oder auch monatlich durchführen. Verwenden Sie die Instrumente Ihres Jahresabschlusses, um Ihre zukünftigen Entwicklungen besser beurteilen zu können.

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung und Intercompany-Abstimmung – Haben Sie in Ihrer Gesellschaft oder Niederlassungen Leistungen mit verschiedenen Verrechnungssätzen, wie es z.B. bei Geräten mit Bezug zur Baugeräteliste (BGL) sein kann? Gibt es unterschiedliche Konditionen und Verrechnungen unter Ihren Gesellschaften? Kein Problem. Das lösen wir für Sie.